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KERNRAUM.... Werkraum für Mensch & System

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: Juni 2026

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über die Teilnahme an Kursen, Seminaren, Workshops und sonstigen Veranstaltungen (nachfolgend zusammenfassend „Seminare“), die zwischen der

KERNRAUM GmbH / GbR (i.Gr.)

Vertreten durch: [Pia Angele, Nicole Funsch, Felix Doll]

[Musterstraße 12], [PLZ Ort]

Deutschland

(nachfolgend „Veranstalter“) und dem Teilnehmer (nachfolgend „Teilnehmer“ oder „Kunde“, unabhängig davon, ob es sich um Verbraucher oder Unternehmer handelt) geschlossen werden.

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Veranstalter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Anmeldung und Vertragsschluss

Die Präsentation der Seminare auf der Webseite oder in Flyern stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots dar.

Die Anmeldung zu unseren Seminaren kann online über das Kontakt- bzw. Anfrageformular unserer Webseite, per E-Mail oder auf postalischem Weg erfolgen. Mit dem Absenden der Anmeldung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Seminarteilnahmevertrages ab.

Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn der Veranstalter die Anmeldung durch eine schriftliche Bestätigung (in der Regel per E-Mail) verbindlich bestätigt. Der Veranstalter ist berechtigt, Anmeldungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

§ 3 Zahlungsbedingungen und Preise

Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung auf der Webseite angegebenen Preise. Sämtliche Preise verstehen sich, sofern nicht explizit anders angegeben, inklusive der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

Die Seminargebühr wird mit Zugang der Rechnung (per E-Mail oder Post) fällig und ist innerhalb von 14 Tagen, spätestens jedoch bis 7 Tage vor Seminarbeginn, ohne Abzug auf das in der Rechnung angegebene Bankkonto zu überweisen.

Befindet sich der Teilnehmer mit der Zahlung in Verzug, behält sich der Veranstalter das Recht vor, die Teilnahme am Seminar zu verweigern oder den Platz anderweitig zu vergeben. Die Pflicht zur Zahlung der Seminargebühr bleibt hiervon unberührt.

§ 4 Absage und Änderung von Seminaren durch den Veranstalter

Der Veranstalter behält sich das Recht vor, ein Seminar aus wichtigem Grund (z. B. bei plötzlicher Erkrankung der Dozenten, höherer Gewalt oder wegen Nichterreichen der für das jeweilige Seminar festgelegten Mindestteilnehmerzahl) abzusagen.

Im Falle einer Absage durch den Veranstalter wird der Teilnehmer unverzüglich benachrichtigt. Bereits gezahlte Seminargebühren werden in diesem Fall in voller Höhe zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche (z. B. auf Erstattung von Reise- oder Hotelkosten) sind ausgeschlossen, es sei denn, die Absage beruht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Veranstalters.

Der Veranstalter behält sich geringfügige inhaltliche Änderungen des Seminarprogramms sowie einen Wechsel der Dozenten vor, sofern dies den Gesamtcharakter des Seminars nicht wesentlich beeinträchtigt. Ein Anspruch auf Preisminderung oder Rücktritt vom Vertrag besteht hierdurch nicht.

§ 5 Stornierung und Umbuchung durch den Teilnehmer

Eine Stornierung der Seminarbuchung durch den Teilnehmer hat schriftlich (z.B. per E-Mail) zu erfolgen. Es gelten folgende Bedingungen:

  • Bis zu 4 Wochen (28 Tage) vor Seminarbeginn: Eine Stornierung ist kostenfrei möglich. Bereits gezahlte Gebühren werden vollständig erstattet.
  • Bis zu 2 Wochen (14 Tage) vor Seminarbeginn: Bei einer Stornierung werden 50 % der vereinbarten Seminargebühr als Stornierungsgebühr fällig.
  • Weniger als 14 Tage vor Seminarbeginn oder bei Nichterscheinen: Es wird die volle Seminargebühr (100 %) fällig.

Der Teilnehmer ist jederzeit berechtigt, ohne Zusatzkosten einen qualifizierten Ersatzteilnehmer zu benennen. Der Vertragspartner bleibt für die Zahlung der Seminargebühr haftbar, bis diese vom Ersatzteilnehmer beglichen wurde.

§ 6 Widerrufsrecht für Verbraucher

Wenn Sie als Verbraucher (jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können) buchen, steht Ihnen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (KERNRAUM, [Musterstraße 12], [PLZ Ort], E-Mail: [Deine E-Mail-Adresse]) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben.

Hinweis: Hat das Seminar bereits während der Widerrufsfrist begonnen und haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

§ 7 Urheberrechte und Seminarunterlagen

Alle an die Teilnehmer ausgehändigten Seminarunterlagen, Präsentationen, digitalen Medien und Arbeitsmittel sind urheberrechtlich geschützt.

Dem Teilnehmer wird ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den persönlichen Gebrauch gewährt. Jede Vervielfältigung, Verbreitung, Öffentliche Zugänglichmachung oder kommerzielle Weiterverwertung – auch auszugsweise – bedarf der vorherigen, ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung des Veranstalters.

§ 8 Haftung

Die Teilnahme an unseren Seminaren erfolgt auf eigene Verantwortung. Unsere Angebote, Seminare und Coachings stellen keine medizinische Behandlung oder Psychotherapie dar und können eine solche nicht ersetzen. Vorausgesetzt wird eine normale psychische und physische Belastbarkeit der Teilnehmer.

Der Veranstalter haftet für Schäden des Teilnehmers nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalspflichten) haftet der Veranstalter auch bei einfacher Fahrlässigkeit, dann jedoch begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz.

§ 9 Schlussbestimmungen und Gerichtsstand

Auf Verträge zwischen dem Veranstalter und den Teilnehmern findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.

Sofern es sich beim Teilnehmer um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Teilnehmer und dem Veranstalter der Sitz des Veranstalters.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.